Private Krankenversicherung 2 Kinder

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung ist bei der privaten Krankenversicherung keine beitragsfreie Familienversicherung vorgesehen. Da hier jedes Kind selbst versichert wird, müssen die Eltern mit zusätzlichen Beiträgen rechnen. Allerdings fallen die Kosten im Familientarif mittlerweile gering aus. Zudem beinhalten die Tarife sehr oft besondere Optionen für einen Selbstbehalt aber auch umfangreichere Leistungen. Bei einigen Versicherern werden auch Rabatte auf die Beiträge für Kinder angeboten. Lesen Sie, wann und ob die private Krankenversicherung bei 2 Kindern zu empfehlen ist.

Mit einem neutralen Vergleich der besten Anbieter können Sie nicht nur höhere Leistungen erhalten, gleichzeitig reduzieren Sie auch den Beitrag. Es stehen auch die aktuellen Testsieger wie die Barmenia zur Auswahl.

Angestellte mit 2 Kindern in der privaten Krankenversicherung

Bei Angestellten ist zu berücksichtigen, dass die Hälfte des Beitrags für die private Krankenversicherung vom jeweiligen Arbeitgeber übernommen wird. Dieser Zuschuss bezieht sich selbstverständlich auch auf die 2 Kinder. Er ist aber gesetzlich gedeckelt. Bezuschusst wird in diesem Fall maximal der Anteil, der auch für die gesetzliche Krankenversicherung angefallen wäre.

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Private Krankenversicherung chronisch Krank

Selbstständige mit 2 Kindern in der privaten Krankenversicherung

Wenn Sie als Selbstständiger mit 2 Kindern in die private Krankenversicherung wechseln wollen, dann sollten Sie über die notwendigen Mittel verfügen, damit Sie die Beiträge auch finanzieren können. Denn Selbstständige müssen die Beiträge alleine tragen, da es in diesem Fall keinen Zuschuss vom Arbeitgeber gibt. Außerdem ist die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung bei einem geringeren Einkommen im Gegensatz zu Angestellten mit großen Hürden verbunden. Über einen Wechsel in die private Krankenversicherung sollten sich Selbstständige spätestens dann Gedanken machen, wenn sie den Höchstbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung entrichten müssen.

§ 10 SGB V Familienversicherung

„(1) Versichert sind der Ehegatte, der Lebenspartner und die Kinder von Mitgliedern sowie die Kinder von familienversicherten Kindern, wenn diese Familienangehörigen
1.
ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben,
2.
nicht nach § 5 Abs. 1 Nr. 1, 2, 2a, 3 bis 8, 11 bis 12 oder nicht freiwillig versichert sind,
3.
nicht versicherungsfrei oder nicht von der Versicherungspflicht befreit sind; dabei bleibt die Versicherungsfreiheit nach § 7 außer Betracht,
4.
nicht hauptberuflich selbständig erwerbstätig sind und
5.
kein Gesamteinkommen haben, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches überschreitet; bei Abfindungen, Entschädigungen oder ähnlichen Leistungen (Entlassungsentschädigungen), die wegen der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses in Form nicht monatlich wiederkehrender Leistungen gezahlt werden, wird das zuletzt erzielte monatliche Arbeitsentgelt für die der Auszahlung der Entlassungsentschädigung folgenden Monate bis zu dem Monat berücksichtigt, in dem im Fall der Fortzahlung des Arbeitsentgelts die Höhe der gezahlten Entlassungsentschädigung erreicht worden wäre; bei Renten wird der Zahlbetrag ohne den auf Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten entfallenden Teil berücksichtigt; für geringfügig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 Nr. 1, § 8a des Vierten Buches beträgt das zulässige Gesamteinkommen 450 Euro.
Eine hauptberufliche selbständige Tätigkeit im Sinne des Satzes 1 Nr. 4 ist nicht deshalb anzunehmen, weil eine Versicherung nach § 1 Abs. 3 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte vom 29. Juli 1994 (BGBl. I S. 1890, 1891) besteht. Ehegatten und Lebenspartner sind für die Dauer der Schutzfristen nach § 3 des Mutterschutzgesetzes sowie der Elternzeit nicht versichert, wenn sie zuletzt vor diesen Zeiträumen nicht gesetzlich krankenversichert waren.
(2) Kinder sind versichert
1.
bis zur Vollendung des achtzehnten Lebensjahres,
2.
bis zur Vollendung des dreiundzwanzigsten Lebensjahres, wenn sie nicht erwerbstätig sind,
3.
bis zur Vollendung des fünfundzwanzigsten Lebensjahres, wenn sie sich in Schul- oder Berufsausbildung befinden oder ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr im Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetzes oder Bundesfreiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz leisten; wird die Schul- oder Berufsausbildung durch Erfüllung einer gesetzlichen Dienstpflicht des Kindes unterbrochen oder verzögert, besteht die Versicherung auch für einen der Dauer dieses Dienstes entsprechenden Zeitraum über das fünfundzwanzigste Lebensjahr hinaus; dies gilt auch bei einer Unterbrechung oder Verzögerung durch den freiwilligen Wehrdienst nach § 58b des Soldatengesetzes, einen Freiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz, dem Jugendfreiwilligendienstegesetz oder einen vergleichbaren anerkannten Freiwilligendienst oder durch eine Tätigkeit als Entwicklungshelfer im Sinne des § 1 Absatz 1 des Entwicklungshelfer-Gesetzes für die Dauer von höchstens zwölf Monaten; wird als Berufsausbildung ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossen, besteht die Versicherung bis zum Ablauf des Semesters fort, längstens bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres; § 186 Absatz 7 Satz 2 und 3 gilt entsprechend,
4.
ohne Altersgrenze, wenn sie als Menschen mit Behinderungen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 des Neunten Buches) außerstande sind, sich selbst zu unterhalten; Voraussetzung ist, daß die Behinderung zu einem Zeitpunkt vorlag, in dem das Kind innerhalb der Altersgrenzen nach den Nummern 1, 2 oder 3 familienversichert war oder die Familienversicherung nur wegen einer Vorrangversicherung nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 ausgeschlossen war.
(3) Kinder sind nicht versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist; bei Renten wird der Zahlbetrag berücksichtigt.
(4) Als Kinder im Sinne der Absätze 1 bis 3 gelten auch Stiefkinder und Enkel, die das Mitglied überwiegend unterhält oder in seinen Haushalt aufgenommen hat, sowie Pflegekinder (§ 56 Abs. 2 Nr. 2 des Ersten Buches). Kinder, die mit dem Ziel der Annahme als Kind in die Obhut des Annehmenden aufgenommen sind und für die die zur Annahme erforderliche Einwilligung der Eltern erteilt ist, gelten als Kinder des Annehmenden und nicht mehr als Kinder der leiblichen Eltern. Stiefkinder im Sinne des Satzes 1 sind auch die Kinder des Lebenspartners eines Mitglieds.
(5) Sind die Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 mehrfach erfüllt, wählt das Mitglied die Krankenkasse.
(6) Das Mitglied hat die nach den Absätzen 1 bis 4 Versicherten mit den für die Durchführung der Familienversicherung notwendigen Angaben sowie die Änderung dieser Angaben an die zuständige Krankenkasse zu melden. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen legt für die Meldung nach Satz 1 ein einheitliches Verfahren und einheitliche Meldevordrucke fest.“

Private Krankenversicherung im Test 2020

Beamte mit 2 Kindern in der privaten Krankenversicherung

Für Beamte ist die private Krankenversicherung, die beste Art, sich zu versichern. Auch Ihre 2 Kinder können Sie hier günstig absichern, da der Großteil der Kosten für die Krankenversicherung über die Beihilfe finanziert wird. Lediglich ein kleiner Anteil wird über eine private Krankennversicherung abgesichert. Das wirkt sich besonders positiv auf die Prämien aus. Daher lohnt sich die Absicherung der Beamten mit 2 Kindern auf jeden Fall über eine private Krankenversicherung.

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Fazit Private Krankenversicherung 2 Kinder

Bei der privaten Krankenversicherung scheiden sich die Geister. Die einen haben Angst davor, eines Tages sich die Beiträge für sich und die 2 Kinder nicht mehr leisten zu können, die anderen sind hingegen überzeugt von den guten Leistungen der privaten Krankenversicherung. Ob sich die private Krankenversicherung auch für Sie mit 2 Kindern lohnt, müssen Sie ganz genau rechnen, bevor Sie in die private Krankenversicherung wechseln. Grundsätzlich kommt es allerdings zuerst darauf an, in welcher Berufsgruppe Sie sich befinden. Denn für verschiedene Berufsgruppen gelten andere Überlegungen in Bezug auf die 2 Kinder.

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