Private Krankenversicherung Zahnspange

Schiefe und krumme Zähne wirken sich negativ auf die Optik aus. Außerdem sehen gesunde Zähne nur dann wirklich gut aus, wenn sie gerade stehen. Um den Stand der Zähne zu korrigieren, kommen Zahnspangen sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen zum Einsatz. Aufgrund dessen wird die Behandlung mit einer Zahnspange mittlerweile von vielen privaten Krankenversicherungen übernommen. Die Kostenübernahme für eine Zahnspange ist eine der am häufigst genutzten Leistungen innerhalb einer privaten Krankenversicherung.

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Was unter der Leistung Zahnspange bei der privaten Krankenversicherung verstanden wird

In der Regel sind kiefernorthopädische Behandlungen sehr kostspielig. Eine Zahnspange beansprucht einen hohen personellen Aufwand aber auch die Zeit und Kosten für das Labor und das Material belaufen sich nicht selten auf einen vierstelligen Betrag. Außerdem folgen auch Anpassungen und Korrekturen, die ebenfalls kosten. Unter der Leistung einer Zahnspangenbehandlung wird die Korrektur von Fehlstellungen der Zähne verstanden, die Korrektur von Überbiss sowie Vorsorgemaßnahmen gegen das Verschieben gesunder Zähne. Inwieweit die Kosten letztendlich übernommen werden, ist von dem jeweiligen Tarif abhängig. Durch die verschiedenen Tarife fallen die zu erstattenden Gelder sehr verschieden aus.

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Höhe der Kostenübernahme für Zahnspangen bei der privaten Krankenversicherung

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Arten von Zahnspangen. Die Leistungen sind demnach auch unterschiedlich und vom jeweiligen Tarif abhängig. Je aufwendiger die Anfertigung, desto kostspieliger ist die Behandlung. In der Regel können Patienten davon ausgehen, dass Kosten für eine Zahnspange zwischen 40 % und 85 % von der privaten Krankenversicherung übernommen werden. Bei Premium-Tarifen kann es zu einer weit höheren Übernahme kommen.

Mannheimer private Krankenversicherung Test

Voraussetzungen für die Kostenübernahme der Zahnspange von der privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung wird die Kosten für die Zahnspange auf jeden Fall übernehmen, wenn eine medizinische Notwendigkeit eindeutig nachgewiesen werden kann. In der Regel werden von der privaten Krankenkasse zwischen 40 % und 85 % der Kosten übernommen. Die Übernahme der Kosten ist allerdings auch an bestimmte Vorgaben gebunden. Da es unterschiedliche Arten der Zahnspange gibt, kommt es vor, dass die private Krankenversicherung nur günstige Modelle bezahlt.

Private Krankenversicherung im Test 2020

Fazit Private Krankenversicherung Zahnspange

Die Leistung Zahnspange haben alle privaten Krankenversicherungen innerhalb der zahnärztlichen Leistungen vorgesehen. Wie hoch die Kostenübernahme für die Zahnspange ausfällt, ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. In den Basistarifen wird nur ein geringer Teil der Kosten übernommen und meistens auch nur für die einfachsten Modelle. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann sollten Sie sich am besten für einen Premium Tarif entscheiden. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn bereits Fehlstellungen am Gebiss vorhanden sind.

Informationen laut kfo-versicherungsvergleich.de/kig-einstufung/

Die Kasse übernimmt nichts

Kasse übernimmt einfache Grundversorgung

Befunde

KIG 1

KIG 2

KIG 3

KIG 4

KIG 5

Entwicklungs-störung im Kopfbereich

Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und andere Anomalien, Kasse zahlt auch frühe und Erwachsenen-behandlung.

Zahnunterzahl

Lücke schließen oder Lücke öffnen für Zahnersatz

Durchbruch-störungen

Durchbruch-störungen von Zähnen (ausgenommen Weisheitszähne)

Verlagerung von Zähnen (ausgenommen Weisheitszähne)

Obere Schneidezähne ragen vor die unteren

Bis zu 3 mm

Mehr als 3 bis zu 6 mm

Mehr als 6 und bis zu 9 mm; Kasse zahlt auch Erwachsenen-behandlung

Mehr als 9 mm; Kasse zahlt auch Frühbehandlung, das Beseitigen der schlechten Angewohnheit, Erwachsenen-behandlung

Untere Schneidezähne ragen vor die oberen

Bis zu 3 mm; Kasse zahlt auch Frühbehandlung, frühe Behandlung, Erwachsenen-behandlung

Mehr als 3 mm; Kasse zahlt auch Frühbehandlung, frühe Behandlung, Erwachsenen-behandlung

Offener Biss vorn/seitlich

Abstand zwischen oberen und unteren Zahnkanten von bis zu 1 mm

Abstand zwischen oberen und unteren Zahnkanten von mehr als 1 bis 2 mm

Abstand zwischen oberen und unteren Zahnkanten von mehr als 2 bis 4 mm

Offener Biss durch schlechte Angewohnheit mit Abstand zwischen den Zahnkanten von mehr als 4 mm; Kasse zahlt auch das Abgewöhnen der Angewohnheit.

Angeborener offener Biss mit Abstand zwischen den Zahnkanten von mehr als 4 mm; Kasse zahlt auch frühe und Erwachsenen-behandlung

Tiefer Biss

Obere Schneidezähne überlappen untere um 1 bis 3 mm

Obere Schneidezähne überlappen untere um mehr als 3 mm, Schneidezähne berühren das Zahnfleisch.

Obere Schneidezähne überlappen untere um mehr als 3 mm, Schneidezähne verletzen das Zahnfleisch

Oberkiefer-Seitenzähne stehen zu weit außen

Obere Seitenzähne beißen außen vor die unteren Seitenzähne; Kasse zahlt auch Früh- und Erwachsenen-behandlung

Unterkieferzähne stehen zu weit außen

Obere und untere Schneide- oder Seitenzähne beißen Kante auf Kante (Kopfbiss)

Unterkieferzähne beißen auf beiden Kieferseiten außen vor die Oberkieferzähne (Kreuzbiss)

Unterkieferzähne beißen außen vor die unteren Seitenzähne; Kasse zahlt auch Früh- und Erwachsenen-behandlung

Engstand

Kontaktpunkt-abweichung um bis zu 1 mm

Kontaktpunkt-abweichung von 1 bis 3 mm

Kontaktpunkt-abweichung um mehr als 3 bis 5 mm; Kasse zahlt auch Klebe-Retainer im Unterkiefer

Kontaktpunkt-abweichung von mehr als 5 mm; Kasse zahlt auch Klebe-Retainer im Unterkiefer

Platzmangel

Platzbedarf von bis zu 3 mm

Platzbedarf von mehr als 3 mm; Kasse zahlt auch Frühbehandlung

Platzbedarf von mehr als 4 mm

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